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Fast die Hälfte der Arbeitnehmer in Europa erwartet, dass KI ihre Arbeit bis 2024 "erheblich" beeinflussen wird

In der Umfrage wurden mehr als 10 000 Arbeitnehmer befragt, wie sie die Auswirkungen von KI auf ihr Arbeitsleben einschätzen
In der Umfrage wurden mehr als 10 000 Arbeitnehmer befragt, wie sie die Auswirkungen von KI auf ihr Arbeitsleben einschätzen Copyright Canva
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Von Luke Hurst
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Dieser Artikel wurde im Original veröffentlicht auf Englisch

Eine neue Umfrage gibt Aufschluss über die Einstellung der europäischen Arbeitnehmerschaft zur künstlichen Intelligenz. Fast die Hälfte erwartet innerhalb des nächsten Jahres "erhebliche" Auswirkungen auf ihr Arbeitsleben.

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Der Vormarsch der künstlichen Intelligenz (KI) hat in diesem Jahr weit verbreitete Sorgen darüber ausgelöst, wie sie sich auf die Arbeitsplätze auswirken könnte - und nun hat eine neue Umfrage ergeben, dass fast die Hälfte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Europa für das nächste Jahr "erhebliche" Auswirkungen auf ihren Arbeitsplatz voraussagen.

Tools wie ChatGPT von OpenAI und Bard von Google sind in der Lage, ganze Artikel in relativ natürlicher Sprache zu schreiben, Prüfungen zu bestehen und sogar funktionalen Code zu schreiben.

Künstler:innen und Grafikdesigner fragen sich, wie weit generative KI-Tools für die Bilderstellung wie Midjourney oder DALL-E 2 in den kommenden Jahren gehen werden.

Das soziale Karrierenetzwerk LinkedIn hat eine Umfrage durchgeführt und mehr als 10 000 Arbeitnehmer:innen über 18 Jahren gefragt, wie sie die Auswirkungen von KI auf ihr Arbeitsleben einschätzen.

Die Ergebnisse zeigen, dass viele der Befragten aus Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Spanien, den Niederlanden und Italien der Meinung sind, dass KI einen erheblichen Einfluss auf sie haben wird.

Rund 45 Prozent sagten voraus, dass sich ihre Arbeit im nächsten Jahr "erheblich" verändern wird. Mehr als ein Drittel der Befragten fühlt sich überfordert und befürchtet, dass sie mit den Entwicklungen an ihrem Arbeitsplatz nicht Schritt halten können.

Neueste KI-Entwicklungen "können überwältigend sein"

"Nach der Pandemie müssen sich die Berufstätigen nun auf eine weitere Welle von Veränderungen einstellen, da generative KI am Arbeitsplatz immer mehr an Bedeutung gewinnt", so Charlotte Davies, Karriereexpertin bei LinkedIn.

Sie sagt, dass das Gefühl der Überwältigung zwar verständlich sei, wenn man mit den neuesten Entwicklungen Schritt zu halten versucht, betont aber auch. dass es positiv zu sehen sei, dass so viele Menschen die Veränderungen annehmen und daran arbeiten, zu lernen, wie man sich die Technologie zunutze machen kann.

Die Umfrage ergab, dass etwa die Hälfte der Befragten mehr über KI lernen möchte, wobei 59 Prozent der Befragten angaben, derzeit keine formellen Schulungsangebote ihres Arbeitgebers zu haben. Ein Drittel nutzt bereits KI bei der Arbeit, wobei 26 Prozent generative KI-Tools wie ChatGPT verwenden.

"Es ist auch klar, dass die Menschen begierig sind, mehr über KI zu lernen, und wir sehen einen deutlichen Anstieg der Gespräche auf LinkedIn mit Mitgliedern, die bereits KI-Fähigkeiten zu ihren Profilen hinzugefügt haben. Unsere Daten unterstreichen aber auch den enormen Wert von 'Soft Skills' und wie wichtig diese für die Zukunft sein werden, wenn wir uns weiter mit dieser neuen Technologie und den damit verbundenen Veränderungen beschäftigen", fügte Davies hinzu.

Viele Experten heben hervor, dass Soft Skills in einer Zukunft, in der mehr KI und Automatisierung im Spiel sind, entscheidend sein werden. Die LinkedIn-Studie ergab, dass die Hälfte der befragten Fachleute der Meinung ist, dass Fähigkeiten wie Problemlösung, Zeitmanagement und strategisches Denken wichtiger werden.

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