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"Kein Ort ist so schön wie Chalkidiki": Welche Reisenden kommen nach Griechenland?

Sani-Strand, Chalkidiki
Sani-Strand, Chalkidiki Copyright  euronews
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Von Ioannis Giagkinis
Zuerst veröffentlicht am
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"Kein Ort ist so schon wie Chalkidiki", das sagen die Einheimischen. Euronews hat sich vor Ort in Griechenland angeschaut, wie sich der Tourismus aktuell verändert.

"So etwas Schönes wie Chalkidiki gibt es kein zweites Mal“, lautet ein geflügeltes Wort der Einheimischen – vor allem in Griechenlands nordlicher Metropole Thessaloniki. Für viele dort ist die Halbinsel ein klassisches Reiseziel, nicht nur im Sommer. Das ganze Jahr über eignet sich die Region auch für kurze Wochenendausflüge.

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Aktuelle Zahlen zeigen: Auch viele Europäerinnen und Europäer teilen diese Meinung. Schätzungen zufolge besuchten 2025 über eine Million ausländische Gäste die Region, die meisten von ihnen kommen aus Europa. Die laufende Saison liegt bisher auf einem ähnlichem Niveau, wohl sogar etwas darüber.

Die Bilder des großen Waldbrandes bei Síviri Mitte August hatten bisher offenbar kaum Auswirkungen auf den Tourismus. In den Tagen danach verzeichneten die Hotels nicht einmal in den direkt betroffenen Gebieten von Chalkidiki einen Rückgang.

Hoteliers berichten, dass es keine Stornierungen gab. Sie beobachten lediglich eine Veränderung: Viele Gäste bleiben nicht mehr so lange wie früher, geben in dieser Zeit aber deutlich mehr Geld aus.

Strand von Sani, Chalkidiki
Strand von Sani, Chalkidiki euronews

In den vergangenen Jahren hat sich auch die Herkunft der Reisenden deutlich verändert. Wegen der geopolitischen Lage, vor allem wegen des Kriegs in der Ukraine, und der europäischen Sanktionen, die direkte Flugverbindungen zwischen Griechenland und Russland untersagen, kommen deutlich weniger russische Urlauberinnen und Urlauber. Sie verbanden ihren Aufenthalt häufig mit einem Besuch des Athos.

Ein großer Teil der Reisenden aus Russland fliegt inzwischen offenbar eher ins Nachbarland Türkei.

Jetzt mehr Gäste aus Westeuropa

Die Lücke ist aber längst geschlossen. Neue Gäste kommen nicht nur aus den traditionellen Chalkidiki-Reisenden aus dem Balkan – vor allem aus Serbien, Bulgarien und Nordmazedonien.

Zunehmend lockt die Region auch Urlauber aus Westeuropa an. Immer mehr Menschen aus Großbritannien, Deutschland, Frankreich, der Schweiz und Italien lassen sich von den tiefblauen Buchten Chalkidikis begeistern und verbringen hier ihren Sommerurlaub. Viele von ihnen kommen sogar Jahr um Jahr wieder.

Euronews war in Sani, an einem der bekanntesten Strände Chalkidikis, unterwegs und sprach dort mit Urlaubern – wie im Video zu sehen.

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