Newsletter Newsletters Events Veranstaltungen Podcasts Videos Africanews
Loader
Finden Sie uns
Werbung

Russland verliert pro Tag 1.000 Soldaten in der Ukraine laut Selenskyj - bei minus 10 Grad

Ein Wohnhaus in Kiew nach dem Luftangriff vom 9. Januar
Ein Wohnhaus in Kiew nach dem Luftangriff vom 9. Januar Copyright  Efrem Lukatsky/Copyright 2026 The AP. All rights reserved.
Copyright Efrem Lukatsky/Copyright 2026 The AP. All rights reserved.
Von AB, Kyiv Independent, Ukrainska Pravda
Zuerst veröffentlicht am
Teilen Kommentare
Teilen Close Button

Wolodymyr Selenskyj hat die Verbündeten der Ukraine dazu aufgefordert, "Russlands Wahnsinn zu stoppen".

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat am Sonntagabend erklärt, Russlands "Wahnsinn" könne nur durch die vereinten Kräfte Europas, der USA und aller Partner gestoppt werden.

Im Wortlaut erklärte Selenskyj: "Derzeit belaufen sich die Verluste Russlands auf nicht weniger als 1.000 Tote pro Tag – und das seit Dezember.

Auf diese Weise bezahlt Russland im Grunde genommen dafür, dass der Krieg nicht endet. Das ist Wahnsinn und kann nur durch vereinte Kräfte gestoppt werden – die Kräfte Europas und der USA, die Kräfte aller unserer Partner."

Putin hat mit Angriffen auf Kälte in der Ukraine gewartet

Zuvor hatte der Präsident der Ukraine gesagt, für die aktuellen russischen Angriffe gebe es keine militärischen Begründungen, sie sollten lediglich das Leben der Zivilbevölkerung unmöglich machten. Wladimir Putin habe absichtlich gewartet, bis es kalt sei, und dieser russische Terror ziele bewusst auf die ukrainische Zivilbevölkerung ab.

Die russische Armee griff die Ukraine am Sonntagmorgen mit mehr als 150 Drohnen an. Dabei wurden mindestens vier Menschen getötet und 20 weitere verletzt.

Die ukrainische Luftwaffe konnte 125 Drohnen abfangen, mehrere trafen jedoch Ziele in Charkiw, Cherson, Saporischschja und Dnipropetrowsk.

Bei minus 10 Grad ohne Strom

Die Region Saporischschja war in der Nacht auf Sonntag bei minus 10 Grad Celsius erneut ohne Strom. Mehr als 385.000 Haushalte, Geschäfte und Büros waren betroffen. Auch die Wasserversorgung war an mehreren Stellen unterbrochen.

Nach Angaben des örtlichen Versorgungsunternehmens wurden sowohl die Strom- als auch die Wasserversorgung am Sonntagmorgen wieder hergestellt.

Innerhalb von 24 Stunden führte Russland insgesamt 821 Angriffe auf 27 Ziele in Saporischschja durch.

Der letzte Angriff auf die Stromversorgungsunternehmen von Saporischschja und Dnipropetrowsk erfolgte am 7. Januar und ließ die beiden Bezirke bei winterlichen Temperaturen von minus 10-15 Grad in völliger Dunkelheit.

Der Bürgermeister von Dnipro erklärte den Stromausfall damals zum nationalen Notstand.

Der ukrainische Präsident wies darauf hin, dass Russland in der vergangenen Woche fast 1.100 Drohnenangriffe gegen ukrainische Ziele durchgeführt hat.

Zu den Barrierefreiheitskürzeln springen
Teilen Kommentare

Zum selben Thema

Putin: Russlands Soldaten auf "heiliger Mission"

Putin besucht orthodoxen Weihnachtsgottesdienst mit Soldaten

Nach Maduro: Putin lässt Medwedew über Entführung von Kanzler Merz fantasieren