Entlang der Laïta stieg der Pegel am 21. Januar in der Innenstadt auf mehr als vier Komma vier Meter. Das Wasser lief über die Hochwasserschutzbarrieren. Die Feuerwehr half bei den ersten Evakuierungen.
Mehrere Bewohner saßen in oberen Etagen fest, weil die Straßen unpassierbar wurden und abgestellte Autos teilweise unter Wasser standen.
Die örtlichen Behörden warnten, dass die Pegel den ganzen Tag hoch bleiben. Eine schnelle Entspannung ist nicht zu erwarten.
In Finistère, Morbihan und Ille-et-Vilaine gilt die Hochwasserwarnstufe Orange. Die Behörden mobilisierten zusätzliche Einsatzkräfte. Für den 22. und 23. Januar vorhergesagte Regenfälle und hohe Gezeiten könnten den Rückgang der Pegel verlangsamen.
Quimperlé liegt am Zusammenfluss der Flüsse Isole und Ellé und ist seit Langem anfällig für Überschwemmungen. Im Winter 2013/2014 verursachten zwanzigjährliche Hochwasser Schäden von rund zwei Millionen Euro; am stärksten traf es die Kais Surcouf und Brizeux.