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Neuer Oberster Führer im Iran: Modschtaba Chameinei tritt Nachfolge seines Vaters an

Dieses Bild aus einem Video des iranischen Staatsfernsehens zeigt Mojtaba Chamenei, einen Sohn des ermordeten obersten Führers des Iran,
Dieses Bild aus einem Video des iranischen Staatsfernsehens zeigt Mojtaba Chamenei, einen Sohn des ermordeten obersten Führers des Iran, Copyright  AP Photo/Iran State TV
Copyright AP Photo/Iran State TV
Von Euronews
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Modschtaba Chamenei galt schon lange als Kandidat für eine mögliche Nachfolge. Er wird nun das Kommando über die iranischen Streitkräfte übernehmen und auch entscheiden, wie es mit dem iranischen Atomprogramm weitergeht.

Modschtaba Chamenei ist das neue geistliche Oberhaupt des Iran. Er tritt somit die Nachfolge seines Vaters Ali Chamenei an, der am 28. Februar in Teheran bei einem israelisch-amerikanischem Angriff getötet wurde.

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Modschtaba Chameinei wurde vom sogenannten Expertenrat, einem Gremium aus 88 Klerikern gewählt. "Die Wahl ist abgeschlossen und wird bald bekannt gegeben", erklärte Hosseinali Eshkevari, ein Mitglied des Expertenrates, in einem Video, das iranische Medien am Sonntag veröffentlichten. "Der Name Chamenei wird weiterbestehen", sagte Eshkevari weiter und deutete damit die Wahl des Chaminei-Sohns Modschtaba Chaminei zum neuen geistlichen Oberhaupt an.

Modschtaba Chamenei tritt in die religiösen Fußstapfen seines Vaters. Auch er gilt als politischer Hardliner und Kleriker.

Israel hatte vor der Wahl gedroht, gegen ihn vorzugehen. "Wir möchten klarstellen, dass die Hand Israels weiterhin jeden Nachfolger und jede Person, die versucht, einen Nachfolger zu bestimmen, verfolgen wird.", postete das israelische Militär in Farsi auf X. Die Warnung betreffe alle, die planten, an dem Treffen zur Wahl eines Nachfolgers Chameneis teilzunehmen.

Auch US-Präsident Donald Trump kündigte mögliche Maßnahmen an. Am Sonntag hatte Trump bekräftigt, ein Mitspracherecht bei der Auswahl des neuen geistlichen Oberhaupts des Iran zu fordern. "Wenn er nicht unsere Zustimmung erhält, wird er nicht lange im Amt bleiben", erklärte Trump dem Sender ABC News. Der Iran wies die Forderung zurück.

Im Iran gilt das geistliche Oberhaupt als zentrale Leitfigur des Landes. Bisherige Amtsinhaber hatten in politischen Entscheidungen das letzte Wort.

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