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Rettungskräfte versuchen, einen an der Ostseeküste gestrandeten Wal nahe Timmendorfer Strand in tiefes Wasser zurückzubringen, Montag, 23. März 2026

Video. Schwindende Hoffnung: Retter wollen gestrandeten Buckelwal an der deutschen Ostsee befreien

Zuletzt aktualisiert:

Helfer versuchen, das Meeressäugetier zu retten. Boote erzeugen Wellen, die den Wal sicher zurück in tieferes Wasser locken sollen.

Rettungskräfte in Norddeutschland arbeiten daran, einen Buckelwal wieder flottzubekommen. Das Tier steckt in flachem Wasser der Ostsee fest.

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Am Dienstagmorgen kamen Expertinnen und Experten am Strand von Timmendorfer Strand zusammen. Sie suchten nach einer Möglichkeit, das etwa zehn Meter lange Tier wieder vom Grund zu ziehen. Die Flut um Mitternacht hatte nicht ausgereicht, damit der Wal sich aus eigener Kraft befreien konnte, berichtete die Deutsche Presse-Agentur dpa.

Bereits am Montagnachmittag hatten Einsatzkräfte versucht, den Wal zu retten – mit Polizeibooten, Schlauchbooten und Drohnen der Feuerwehr. Auch diese Versuche blieben ohne Erfolg.

„Das Problem ist, dass das Wasser rund um den Wal hier sehr flach ist. Der Bereich vor dem Wal ist sogar noch flacher als der Bereich hinter ihm“, erklärte Dr. Stephanie Groß, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für terrestrische und aquatische Wildtierforschung.

Fachleute gehen davon aus, dass es sich um ein junges Männchen handelt. Männliche Tiere wandern im Gegensatz zu Weibchen häufiger.

Warum der Wal gestrandet ist, blieb zunächst unklar. Einsatzkräfte fanden jedoch Teile eines Fischernetzes, die sich um seinen Körper gewickelt hatten. Sie konnten die Reste des Netzes entfernen.

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