Über Nacht auf Freitag haben erneut heftige Regenfälle die Vereinigten Arabischen Emirate getroffen. In Dubai standen zahlreiche Straßen unter Wasser, Polizei, Pumpteams und Abschleppdienste waren noch vor Tagesanbruch im Dauereinsatz.
In mehreren Stadtteilen überschwemmte das Wasser Kreuzungen, Nebenstraßen und Unterführungen. Einige Autofahrer saßen fest, andere ließen ihre Fahrzeuge zurück. Die Überflutungen legten den Berufsverkehr in einer der verkehrsreichsten Städte am Golf teilweise lahm und zeigten erneut, wie anfällig tief gelegene Stadtstraßen bei heftigen Unwettern in der Wüstenmetropole sind.
Die Behörden in den gesamten Emiraten haben in dieser Woche wiederholt Wetterwarnungen herausgegeben, da sich vor Beginn der Sommerhitze instabile Luftmassen über dem Land ausbreiten. Meldungen vom Freitag rechnen damit, dass es in Teilen der VAE weiter regnen und gewittern kann; der Flughafenbetreiber Dubai Airports warnte Reisende vor möglichen Verspätungen.
Meteorologen und Klimaforscher betonen, solche Ereignisse seien noch immer selten. Gleichzeitig werde es immer schwieriger, sie als Einzelfälle abzutun, denn kurze, heftige Schauer bringen zunehmend die Kanalisation, den Verkehr und die Einsatzkräfte an ihre Grenzen.