In der Arena Berlin versammeln sich mehr als 65 Galerien aus rund 18 Ländern. Sie zeigen Tausende zeitgenössischer Werke. Viele Arbeiten kosten unter 500 Euro und sind deutlich gekennzeichnet, sodass Besuchende günstige Stücke leichter finden. Insgesamt liegt die Preisspanne bei etwa 100 bis 10.000 Euro.
Die Veranstalter betonen, dass die Messe finanzielle und kulturelle Hürden senkt. So finden auch Erstkäuferinnen und Erstkäufer leichter Zugang zum Kunstmarkt einer der führenden Kreativhauptstädte Europas.
Die Affordable Art Fair startete 1999 in London und kam 2024 nach Berlin. Seither ist sie ein fester Termin im internationalen Kunstkalender, neben Städten wie Hamburg, Amsterdam und London. In Berlin können Besucherinnen und Besucher zusätzlich an Führungen, Gesprächen und abendlichen Sonderöffnungen rund um die Hauptausstellung teilnehmen.
Mit der Mischung aus Nachwuchskünstlerinnen und -künstlern sowie etablierten Namen unterstreicht die Messe Berlins Rolle als dynamisches Zentrum für Gegenwartskunst.
Der Andrang dürfte in den vier Tagen bis zum 19. April weiter wachsen. In der Arena Berlin werden Zehntausende Gäste erwartet. Das zeigt die starke Nachfrage nach zugänglichen Kulturangeboten und erschwinglichen Sammelmöglichkeiten in Deutschland.