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Tunesiens Präsidentschaftswahl geht in die Verlängerung

Tunesiens Präsidentschaftswahl geht in die Verlängerung
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In Tunesien kommt es wie erwartet zu einer Stichwahl um die Präsidentschaft. Im ersten Wahlgang vereinigte der 87-jährige frühere Regierungschef Béji Caïd Essebsi die meisten Stimmen auf sich, verfehlte aber mit 39,5 % klar die absolute Mehrheit. Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis kam Moncef Marzouki auf Platz zwei. Für ihn stimmten 33,4 % der Wähler. Der amtierende Staatspräsident kann im zweiten Wahlgang auf die Stimmen der Islamisten zählen. Die islamistische Ennahda hatte keinen Kandidaten ins Rennen geschickt, um das Land nicht weiter zu spalten, wie die Partei vor der Abstimmung erklärte. Viele Islamisten dürften aber Marzouki gewählt haben und dies auch im zweiten Wahlgang wieder tun.