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Vorwurf Geldwäsche: HSBC schließt Vergleich mit Schweizer Behörden

Vorwurf Geldwäsche: HSBC schließt Vergleich mit Schweizer Behörden
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Die Privatbank HSBC wird umgerechnet 38 Millionen Euro an die Schweizer Behörden zahlen. Der Bank bleibt damit ein Gerichtsverfahren erspart, in dem sie sich wegen Geldwäsche zu verantworten gehabt hätte.

Dieser Fall zeigt die Schwäche der Schweizer Gesetzgebung, das Unvermögen, Schwarzgeld aus dem Finanzkreislauf herauszuhalten.

Ein Vergleich, den Genfs Generalstaatsanwalt Olivier Jornot nicht kritiklos gegenüber steht: “Dieser Fall zeigt die Schwäche der Schweizer Gesetzgebung, das Unvermögen, Schwarzgeld aus dem Finanzkreislauf herauszuhalten. Wenn das Gesetz kaum Strafen vorsieht für die Annahme von Geldern zweifelhafter Herkunft, haben wir ein Problem. Und so ist es jetzt.”

Die Veröffentlichung vertraulicher Dokumente hatte die Bank ins Blickfeld der Ermittler gerückt. Sie soll Kunden geholfen haben, Millionenbeträge am Fiskus vorbei zu schleusen.

In den USA und Frankreich werden vergleichbare Vorwürfe gegen die Bank erhoben, die Behörden ermitteln.