Newsletter Newsletters Events Veranstaltungen Podcasts Videos Africanews
Loader
Finden Sie uns
Werbung

Libanon: Neue Massenproteste verschärfen innenpolitische Krise

Libanon: Neue Massenproteste verschärfen innenpolitische Krise
Copyright 
Von Euronews
Zuerst veröffentlicht am
Teilen Kommentare Euronews bei Google hinzufügen
Teilen Close Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopieren Copy to clipboard Link kopiert!

Erneut haben in der libanesischen Hauptstadt Beirut Tausende Menschen gegen die ungelöste Müllkrise und die innenpolitische Lähmung protestiert. Die

Erneut haben in der libanesischen Hauptstadt Beirut Tausende Menschen gegen die ungelöste Müllkrise und die innenpolitische Lähmung protestiert.

WERBUNG
WERBUNG

Die Demonstranten forderten die Regierung auf, die Probleme bis Dienstag zu lösen.

Sonst würden die Proteste im ganzen Land verschärft.

Last week 10 guys began a protest in #Beirut. Slowly but surely they grew. 2day 000s joined them. Via FET_LEBANON</a> <a href="http://t.co/d7T1kwLHlX">pic.twitter.com/d7T1kwLHlX</a></p>&mdash; Hala Jaber (HalaJaber) August 29, 2015

Seit mehreren Wochen türmt sich der Abfall auf Straßen und Plätzen, weil eine überquellende Deponie der Hauptstadt geschlossen wurde.

Die aufgebrachten Einwohner machen die Regierung für die Zustände verantwortlich. Sie forderten ultimativ den Rücktritt von Umweltminister Mohammed Maschnuk und vorgezogene Neuwahlen.

Seit Mai vergangenen Jahres kann sich das Parlament nicht auf einen Kandidaten für das Präsidentenamt einigen.

Das Motto der Protestbewegung: “Ihr stinkt”

#Beirut: Protesters set trash on fire on barbed wire erected near the government palace. #YouStink via Reuters</a> <a href="http://t.co/yp5PWoBqX5">pic.twitter.com/yp5PWoBqX5</a></p>&mdash; Anonymous (YourAnonNews) August 30, 2015

Zudem kritisieren die Libanesen, dass die Regierung nicht in der Lage sei, die Basisversorgung sicherzustellen. So falle immer wieder der Strom
aus.

Die Protestbewegung und die Menschenrechtsorganisation Amnesty International verlangten vom Innenministerium auch die Aufklärung von Gewalttaten gegen Demonstranten vom vergangenen Wochenende.

Bei Auseinandersetzungen waren zahlreiche Sicherheitskräfte und Demonstranten verletzt worden.

Amnesty International berichtete von mindestens 343 Verletzten durch Steinwürfe und den Einsatz von Tränengas sowie Wasserwerfern.

Zu den Barrierefreiheitskürzeln springen
Teilen Kommentare Euronews bei Google hinzufügen

Zum selben Thema

Israels Warnungen lösen Massenflucht aus historischem Tyrus aus

Libanon: UN räumt Trümmer in Dibbine nach israelischem Rückzug

Kein Ende der Kämpfe: Hisbollah nennt Waffenruhe zwischen Israel und Libanon "eine Farce"