EventsVeranstaltungen
Loader

Find Us

FlipboardLinkedinInstagramTelegram
Apple storeGoogle Play store
WERBUNG

Müllkrise im Libanon: Demonstranten besetzen Umweltministerium

Müllkrise im Libanon: Demonstranten besetzen Umweltministerium
Copyright 
Von Euronews mit AFP/ DPA
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Aus Protest gegen die anhaltende Müllkrise in Beirut haben Demonstranten das libanesische Umweltministerium gestürmt und besetzt. Die Aktivisten der

WERBUNG

Aus Protest gegen die anhaltende Müllkrise in Beirut haben Demonstranten das libanesische Umweltministerium gestürmt und besetzt. Die Aktivisten der “Ihr stinkt”-Kampagne fordern den Rückritt von Umweltminister Mohammed Maschnuk.

#YouStink protesters occupy the ministry of environment in #Beirut. http://t.co/JgmAwJn1YDpic.twitter.com/5W3OsDx0eJ

— AJ+ (@ajplus) 1. September 2015

Sowohl im Gebäude als auch davor, wo sich ebenfalls mehrere Dutzend Demonstranten versammelt haben, versuchten Polizisten vergeblich, diese zum Gehen zu bewegen.

Einer der Organisatoren der Aktion teilte mit, dass man das Ministerium nicht räume, bevor Umweltminister Maschnuk zurückgetreten sei. Das Ultimatum, das sie ihm gestellt hatten, lief am Dienstagnachmittag aus, woraufhin sie das Ministerium stürmten.

Bereits seit Mitte Juli türmen sich stinkende Müllberge in der Stadt, weil die Regierung die größte Deponie des Landes schließen ließ.
Seitdem protestieren immer wieder tausende Menschen gegen die Müllkrise sowie die politische Lähmung im Land. Diese ist auch eine Folge des des Bürgerkriegs im Nachbarstaat Syrien.

Amid violent protests, trash piles up on streets of #Beirut, Lebanon http://t.co/eYUcFIGJFtpic.twitter.com/u3oxvBRxAc

— Agence France-Presse (@AFP) 24. August 2015

Die Libanesen fordern zudem neue Parlamentswahlen. Bereits zweimal haben die Abgeordneten innerhalb der vergangenen sechs Jahre ihr Mandat selbst verlängert. Als Grund nennen sie eine tiefe politische Spaltung. In den Augen der Demonstranten ist das allerdings illegal. Seit Mai 2014 ist auch der Posten des Staatspräsidenten unbesetzt.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

EU-Außenbeauftragter Borrell kündigt Initiative für Zwei-Staaten-Lösung an

"Kurzes Zeitfenster" für Diplomatie: Eskaliert der Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah?

Nach Ermordung von Hamas-Funktionär: Hisbollah-Chef droht Verantwortlichen mit Rache