Russische Manöver im Mittelmeer: Putin schickt Schiffe Richtung Syrien

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Russische Handels- und Kriegsschiffe haben den Bosporus mit militärischem Material Richtung Mittelmeer durchquert. Diese Beobachtung haben türkische

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Russische Handels- und Kriegsschiffe haben den Bosporus mit militärischem Material Richtung Mittelmeer durchquert. Diese Beobachtung haben türkische Hobbyfotografen gemacht. Das russische Verteidigungsministerium hatte ein Flottenmanöver angekündigt. Es bestehe kein Zusammenhang zwischen dem Manöver und der Syrien-Krise. Eine Anfrage von euronews an das russische Verteidigungsministerium blieb unbeantwortet. Einer der Hobbyfotografen berichtete:

“Die wichtigste Beobachtung unserer Gruppe war, dass auch Handelsschiffe dazu benutzt werden, militärische Ausrüstung zu transportieren. Dazu gehörten vorgefertigte Baracken, Wassertanks und Militärfahrzeuge, auf denen wir das militärische Logo der russischen Truppen aus der Ukraine gesehen haben.”

Russland unterhält eine Lufwaffen- und eine Marinebasis in Syrien. Der Hobbyfotograf weiter:

“Wir können den verstärkten Schiffsverkehr kaum nachverfolgen. Letzte Woche gab es jeden Tag ein russisches Militärschiff im Bosporus. An einigen Tagen zogen zwei oder drei russischen Schiffe zu verschiedenen Zeiten vorbei oder sogar gleichzeitig. Vergangenen Samstag beispielsweise haben sich zwei russische Militärschiffe, eines Richtung Heimathafen Sewastopol und das andere Richtung Mittelmeer genau unter der Bosporus-Brücke getroffen.”

Auf der Webseite des russischen Verteidigungsministeriums heißt es, bei dem planmäßigen Manöver sollen Kampfeinsätze gegen andere Schiffe und Luftangriffe sowie Bergungseinsätze trainiert werden .

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