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Athen: Tausende gedenken der Studentenaufstände vor 42 Jahren

Athen: Tausende gedenken der Studentenaufstände vor 42 Jahren
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Von Euronews
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In Griechenland haben mehrere Tausend Menschen des Studentenaufstandes gegen die Militärjunta vor 42 Jahren gedacht. Der Protest war am 17. November

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In Griechenland haben mehrere Tausend Menschen des Studentenaufstandes gegen die Militärjunta vor 42 Jahren gedacht. Der Protest war am 17. November 1973 blutig niedergeschlagen worden, mehrere Menschen kamen ums Leben. Der Aufstand führte zum Sturz der Junta. Mittlerweile ist der 17. November ein nationaler Feiertag in Griechenland.

“Es ist zu einer Art Tradition geworden, den Gedenktag der Studentenaufstände von 1973 zum Protest gegen die Regierungspolitik zu nutzen”, erklärte euronews-Reporter Stamatis Giannisis in Athen. “Die Demonstranten machten auch keine Ausnahme für die linke Syriza-Partei, die in Griechenland seit 10 Monaten regiert”.

In den vergangenen Jahren gab es am Gedenktag oft Gewaltausschreitungen. In diesem Jahr kam es zu Handgreiflichkeiten als Regierungschef Alexis Tsipras zur Kranzniederlegung kam. Einige Regierungsgegner warfen Wasserflaschen nach Ministern, die Tsipras begleiteten.Größere Zusammenstöße blieben aber aus.

Aus Protest gegen das Militär-Regime waren im November 1973 Tausende Studenten in Athen in einen Streik getreten und hatten sich auf dem Gelände des Polytechnikums verschanzt. Panzer walzten das Tor der Technischen Universität nieder. Zwischen 20 und 40 Menschen kamen dabei ums Leben, genauere Angaben gibt es nicht.

“Ich war damals ein kleines Mädchen, doch trotz all der Jahre, die vergangen sind, habe ich das Gefühl, dass die Vision derer, die sich damals auflehnten, immer noch lebendig ist”, erklärte eine Frau, die zum Blumenniederlegen kam.

17-11-1973. Honoring the struggle for life, #democracy and freedom. #Greecepic.twitter.com/kpsmbLRPhP

— Alexis Tsipras (@tsipras_eu) November 17, 2015

Die griechische Regierung muss sich momentan vor allem mit der schwierigen wirtschaftlichen Situation des Landes sowie dem Flüchtlingsansturm auseinandersetzen.

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