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Burkina Faso: Zwei Schweizer unter den 29 Anschlagsopfern

Burkina Faso: Zwei Schweizer unter den 29 Anschlagsopfern
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Von Euronews
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Nach dem islamistischen Angriff auf ein Hotel in der burkinischen Hauptstadt Ouagadougou ist die Zahl der Opfer auf 29 gestiegen. Das teilte der

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Nach dem islamistischen Angriff auf ein Hotel in der burkinischen Hauptstadt Ouagadougou ist die Zahl der Opfer auf 29 gestiegen. Das teilte der Minister für innere Sicherheit, Simon Compaore, mit. Unter den Toten sind auch zwei Schweizer sowie sechs Kanadier, zwei Franzosen und ein Niederländer.

CH tief betroffen über Tod zweier Mitbürger und weiterer Opfer in Burkina Faso. Unser Beileid an die Familien.
https://t.co/McHWakbhxJ

— J N Schneider-Ammann (@_BR_JSA) January 16, 2016

“Wir verurteilen diesen terroristischen Akt aufs Schärfste”, sagte Bundesrat Didier Burkhalter, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA). “Gleichzeitig geht unser Dank an die Staaten, die zur Beendigung dieser Gewalttaten beigetragen haben. Wir verlangen, dass alles unternommen wird, um die Urheber dieser Attentate zu finden und zur Rechenschaft zu ziehen. Unsere Gedanken sind in diesem Moment bei den Familien und Angehörigen der Opfer”, so Burkhalter weiter. Angaben zu den Personalien der beiden getöteten Schweizer machte das EDA nicht.

Zunächst hatte es geheißen, auch zwei Österreicher seien unter den Opfern. Derartige Meldungen wurden vom Außenministerium in Wien dementiert:

Officially confirmed: no Austrian citizens kidnapped in Burkina Faso

— Thomas Schnöll (@schnoellthomas) January 16, 2016

Einem Bericht der Salzburger Nachrichten zufolge sei wahrscheinlich ein Übersetzungsfehler für das anfängliche Missverständnis verantwortlich gewesen. Ein in Ouagadougou ansässiger Österreicher, der sich zur Zeit des Anschlags in der Innenstadt befand, schilderte gegenüber der Zeitung, wie er das Geschehen erlebte.

Mehr als 170 Menschen konnten aus der Gewalt der Dschihadisten befreit werden. Vier Angreifer wurden getötet. Präsident Roch Marc Christian Kaboré erklärte: “Wir bleiben von dem Terror nicht verschont und deshalb ist es wichtig, mit den Nachbarländern Informationen auszutauschen, aber auch militärisch zusammenzuarbeiten, um wirksam gegen so etwas vorzugehen.”

Vermummte Angreifer hatten am Freitagabend zunächst das Feuer in einem Restaurant eröffnet, in dem sich nach EDA-Angaben auch die beiden Schweizer befanden. Anschließend drangen die Täter in das Hotel “Splendid” ein.

Unterdessen wurde ein australisches Ehepaar im Norden des Landes entführt. Der Arzt lebt seit vielen Jahren mit seiner Frau in dem Land und betreibt dort eine Klinik. Es war zunächst nicht klar, ob die Entführung mit dem Anschlag in Ouagadougou im Zusammenhang stand.

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