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Syrien: Zustrom an türkische Grenze reisst nicht ab

Syrien: Zustrom an türkische Grenze reisst nicht ab
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Mit einer gemeinsamen Soforthilfe-Aktion wollen Deutschland und die Türkei die Not Zehntausender syrischer Flüchtlinge lindern, die vor Bombardierungen bis zur türkischen Grenze geflohen sind.

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel sicherte der türkischen Regierung Unterstützung durch das Technische Hilfswerk zu. Ankara versucht, die Flüchtlinge auf syrischem Gebiet zu versorgen.Hilfsorganisationen lieferten bereits Essen, Decken und Zelte an die Gestrandeten, die sich überwiegend bei Bab al-Salameh versammelt haben.

In Richtung des türkischen Grenzübergangs Öncüpinar sind nach Schätzungen der Organisation “Ärzte ohne Grenzen” fast 80.000 Syrer unterwegs. Der Grenzübertritt wird Medienberichten zufolge nur verwundeten Syrern gestattet. Sie werden unter anderem in einem Krankenhaus von KIlis behandelt.

Deutschland und die Türkei verurteilten die Luftangriffe des syrischen Regimes und Russlands in der Region um die Großstadt Aleppo. Russland verletze mit den Bombardierungen die UN-Resolution gegen Angriffe auf Zivilisten. Moskau wies Kritik an den Luftangriffen in Syrien erneut mit Nachdruck zurück.