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Berlinale: Fallada-Verfilmung "Jeder stirbt für sich allein" feiert Premiere

Berlinale: Fallada-Verfilmung "Jeder stirbt für sich allein" feiert Premiere
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Von Euronews
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Unter begeisterten “Emma, Emma”-Rufen wurde die Emma Thompson auf dem roten Berlinale-Teppich empfangen. Die britische Schauspielerin spielt zusammen

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Unter begeisterten “Emma, Emma”-Rufen wurde die Emma Thompson auf dem roten Berlinale-Teppich empfangen. Die britische Schauspielerin spielt zusammen mit Brendan Gleeson im Wettbewerbsbeitrag “Jeder stirbt für sich allein” ein Kleinbürgerpaar, das zum Widerstand gegen Hitler aufruft. Der Film hatte am Mittwochabend Premiere. Thompson: “Das ist eine Geschichte über ganz normale Leute, die aus Abscheu dazu bewegt werden, zu handeln. Das ist eine sehr wichtige Geschichte, denn so etwas wird nicht oft erzählt.”

“Jeder stirbt für sich allein” basiert auf dem gleichnamigen Roman von Hans Fallada. Otto und Anna Quangel kämpfen mit Postkarten gegen die Nazis. Regisseur Vincent Pérez: “Es geht um den ganz normalen Deutschen. Darum, wie er im Dritten Reich gelebt hat.”

Daniel Brühl spielt den Gestapo-Mann Escherich, der den Quangels auf der Spur ist. Angebliche Naziklischees gebe es in dem Film nicht, so Brühl. “In meinem Fall war das überhaupt keine Klischeerolle. Das ist eine sehr interessante und widersprüchliche Figur. Das ist kein Klischeefilm.”

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