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Nahverkehr in Brüssel rollt wieder

Nahverkehr in Brüssel rollt wieder
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Einen Tag nach den Terroranschlägen rollt der öffentliche Nahverkehr in Brüssel wieder. Auch die U-Bahn nahm – mit einigen Einschränkungen – den Betrieb auf. In vielen Stationen wurden die Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Auch der Bahnverkehr verläuft inzwischen normal, Reisende müssen jedoch mit Kontrollen rechnen. Viele Bewohner fühlen sich unsicher. “Auf die Ereignisse kann man nicht Einfluss nehmen”, meint ein Passant.

Viele Muslime aber befürchten Nachteile im öffentlichen Leben: “Die Menschen schauen uns ins Gesicht und in die Augen und man erkennt an ihrem Blick, dass sie uns für eines Anschlags fähig halten”, meint der Besitzer eines Imbisses im Europa-Viertel. “Doch wir haben damit nichts zu tun. Unsere Gemeinschaft ist davon betroffen, es ist an der Zeit, dass sie etwas unternimmt, dass ihre Führer etwas unternehmen, um dieses Bild zu korrigieren.”

“Trotz des Schocks und der Angst gibt es ein starkes Gefühl der Solidarität in Brüssel”, sagt unser Korrespondent Sandor Zsiros. “Die Menschen halten zusammen. In den sozialen Netzwerken gibt es viele Angebote für Mitfahrgelegenheiten für jene, die wegen des geschlossenen Flughafens festsitzen. Die örtliche Muslim-Gemeinschaft organisierte Blutspenden für die Verletzten.”