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Syrienkrieg: Russische Langstreckenbomber starten jetzt aus dem Iran

Syrienkrieg: Russische Langstreckenbomber starten jetzt aus dem Iran
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Von Christoph Debets
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Russland hat im Iran Langstreckenbomber für den Einsatz im Syrienkrieg stationiert.

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Russland hat im Iran Langstreckenbomber für den Einsatz im Syrienkrieg stationiert. Der Sekretär des iranischen Nationalen Sicherheitsrates Ali Schamchani sprach von einer “strategischen Partnerschaft im Kampf gegen den Terrorismus in Syrien”. Am Dienstag flogen mehrere Kampfflugzeuge vom Typs Tu-22M3 von der iranischen Luftwaffenbasis Hamadan aus Angriffe auf Ziele in Syrien. Nach russischen Angaben wurden fünf größere Rüstungs-, Munitions- und Brennstofflager, Ausbildungs- sowie Verwaltungspunkte der Dschihadisten zerstört. Russland und der Iran gelten als die engsten Verbündeten der syrischen Regierung.

Deployment of Tu-22M3 at Iran AB reduces the flying time to target in #Syria by ~60% pic.twitter.com/Og9RR0cDjp

— Military Advisor (@miladvisor) August 15, 2016

Der russische Verteidigungsminister Armeegeneral Sergei Schoigu deutete auch ein gemeinsame Zusammenarbeit mit den USA in Syrien an. “Wir rücken einem gemeinsamen Plan Schritt für Schritt näher. Ich spreche hier nur über Aleppo. Das würde uns wirklich helfen, gemeinsam zusammenzuarbeiten, um Frieden zu bringen. Damit Menschen wieder in ihre Häuser zurückkehren können.”, erklärte General Schoigu dem Fernsehsender “Rossija24”. Von US-Seite wurde diese Darstellung jedoch zurückgewiesen.

Durch die Nutzung des Luftwaffenstützpunkts Hamadan im Westen des Irans erweitert die russische Luftwaffe ihre Einsatzfähigkeit im syrischen Bürgerkrieg. Derzeit fliegen die russischen Langstreckenbomber ihre Einsätze in Syrien von Nordossetien aus. Die Flugzeit aus dem Iran ist um rund 60 Prozent kürzer.

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