EventsVeranstaltungenPodcast
Loader

Finden Sie uns

WERBUNG

Farc-Friedensvertrag wird Ende September unterzeichnet

Farc-Friedensvertrag wird Ende September unterzeichnet
Copyright 
Von Euronews mit DPA
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

In Kolumbien sollen die Waffen nach über 50 Jahren Konflikt dauerhaft niedergelegt werden. Das Friedensabkommen zwischen der Regierung und der linken Guerillaorganisation Farc wird Ende September unte

WERBUNG

Das Friedensabkommen zwischen der kolumbianischen Regierung und der linken Guerillaorganisation Farc wird Ende September in Kolumbien unterzeichnet. Die feierliche Zeremonie sei für den 26. September in der Hafenstadt Cartagena im Norden des Landes geplant, sagte Präsident Juan Manuel Santos am Freitag. Zuvor war darüber spekuliert worden, ob der Vertrag bei den Vereinten Nationen in New York, am Ort der Friedensverhandlungen in Kuba oder in Kolumbien unterzeichnet würde. Die Wahl sei auf Cartagena gefallen, weil dort der katalanische Priester San Pedro Claver im 17. Jahrhundert den afrikanischen Sklaven geholfen habe, sagte Santos. «San Pedro Claver war ein großer Kämpfer für die Menschenrechte. Der Friedensprozess greift eine
seiner Charaktereigenschaften auf, indem er die Opfer, die Menschenrechte in das Zentrum der Konfliktlösung stellt.» Das Abkommen soll von Santos und dem Farc-Kommandeur Rodrigo Londoño alias «Timochenko» unterzeichnet werden. Damit geht der älteste Konflikt Lateinamerikas mit mehr als 220 000 Toten offiziell zu Ende. Am 2. Oktober müssen die Kolumbianer den Vertrag noch in einem Referendum billigen.

Kolumbien: Termin für Friedensabkommen mit FARC steht https://t.co/thqhv2W4V1pic.twitter.com/iS5azksKj6

— Blick (@Blickch) 3. September 2016

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Zehnjähriger Junge aus Trümmern befreit - Russland beschießt Donezk

Keine Waffenruhe in Gaza: Netanjahu warnt vor Hamas und "neuem 7. Oktober"

Putin offen für Verhandlungen – aber ohne "aufgezwungene Vorstellungen" anderer