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"Engel der Armen": Mutter Teresa wird heiliggesprochen

"Engel der Armen": Mutter Teresa wird heiliggesprochen
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Knapp zwanzig Jahre nach ihrem Tod wird Mutter Teresa heiliggesprochen. Zu der feierlichen Zeremonie werden auf dem Petersplatz in Rom werden heute Hunderttausende Pilger erwartet.

Die Heiligsprechung gilt als eines der größten Ereignisse in der bisherigen Amtszeit von Papst Franziskus und gleichzeitig als ein Höhepunkt des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit.

Mutter Teresa hatte sich mit ihrem Orden “Missionarinnen der Nächstenliebe” im indischen Kolkata um die Armen gekümmert.

Vatikan-Experten zufolge ist sie eine Figur, die gut ins Pontifikat von Franziskus passt. Denn er sehe die Solidarität und die Sorge für die Armen als Grundelement seines Amtes.

Franziskus lobte Mutter Teresa auf Twitter als Vorbild:

1979 erhielt die Ordensschwester für ihr Engagement den Friedensnobelpreis. Für viele war sie schon zu Lebzeiten eine Heilige, doch sie war nicht unumstritten. Für Kritik sorgten etwa ihre strikte Ablehnung von Empfängnisverhütung, die undurchsichtigen Finanzen ihres Ordens und die Zustände in ihren Ordenshospizen.

Papst Johannes Paul II. hatte sie 2003 selig gesprochen. Erste Etappe auf dem Weg zur Heiligsprechung.

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