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Krieg ist Scheiße: Schweigemarsch für Friedensakommen mit FARC

Krieg ist Scheiße: Schweigemarsch für Friedensakommen mit FARC
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Von Christoph Debets
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In der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá haben mehrere hundert Studentenmit einem Schweigemarsch für eine Fortsetzung des Friedensprozesses mit der FARC demonstriert.

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Nach dem Scheitern des Referendums über das Friedensabkommen mit der linken Guerillaorganisation FARC (Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia – Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens) haben am Mittwochabend (Ortszeit) mehrere hundert Studenten in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá mit einem Schweigemarsch für eine Fortsetzung des Friedensprozesses demonstriert. Auch in Cali, Medellín, Barranquilla und Cartagena gingen Menschen für den Friedensprozess auf die Straße.

#MarchaPorLaPaz un sí rotundo a la Paz pic.twitter.com/0JoU0LWjc3

— Ilusión mental. (@Ilusion_mental) 6 October 2016

“Wir haben es satt, dass der Friedensprozess mit bestimmten Parteien assoziiert wird, denn der Friede gehört niemanden. Das symbolisiert die Stille. Und die Kerze steht für die Hoffnung, die noch in uns brennt, dass Frieden trotz allem möglich ist”, meint Studentin Laura Pedraza.

“Krieg ist Scheiße!” skandierten Demonstranten als führende Gegner des Abkommens zu einer Unterredung mit Staatspräsident Juan Manuel Santos vorfuhren. Vier Stunden sprach der Santos am Mittwoch mit den Ex-Präsidenten Álvaro Uribe und Andrés Pastrana über deren Kritik an dem Abkommen und Punkte für Nachverhandlungen mit der FARC. Besonders umstritten ist die Sondergerichtsbarkeit für die FARC-Rebellen, die höchsten acht Jahre Freiheitsentzug für Verbrechen befürchten müssen.

Es sei erforderlich, dass die FARC ihre Verbrechen anerkenne und dass FARC-Kommandeure, die für Kriegsverbrechen verantwortlich sein, hart bestraft werden, meinte Ex-Präsident Uribe. Bei dem Treffen zeigte Uribe, der einer der schärfsten Kritiker des Abkommens ist, erstmals seine Bereitschaft, eine Verhandlungslösung zu unterstützen.

Erklärung von Staatspräsident Juan Manuel Santos nach dem Treffen mit Vertretern der Abkommensgegner

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