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Jemen: Scharfe Kritik an Saudi-Arabien nach Trauerfeier-Angriff

Jemen: Scharfe Kritik an Saudi-Arabien nach Trauerfeier-Angriff
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Von Euronews
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Kaum jemand zweifelt daran, dass Angriffe auf Märkte oder Hochzeiten im Jemen auf das Konto einer saudischen Koalition gehen. Mit dem Bombardement einer Trauerfeier erreicht die Gewalt einen neuen Höh

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Kaum jemand zweifelt daran, dass Angriffe auf Märkte oder Hochzeiten im Jemen auf das Konto einer saudischen Koalition gehen. Mit dem Bombardement einer Trauerfeier erreicht die Gewalt einen neuen Höhepunkt. Sogar der enge Verbündete USA findet deutliche Worte.

In der jemenitischen Hauptstadt Sanaa sind einen Tag nach dem verheerenden Angriff auf eine Trauergesellschaft Tausende Menschen auf die Straße gegangen. Sie forderten die
Vereinten Nationen auf, die Tat zu verurteilen. Die schiitischen Huthi-Rebellen machen Saudi-Arabien für den tödlichen Angriff verantwortlich.

Die Attacke auf einer Trauerfeier ist der womöglich folgenreichste Luftangriff im Bürgerkrieg in #Jemen: https://t.co/QSS8ZsaEjv

— FAZ.NET (@faznet) 9. Oktober 2016

Ein Demonstrant sagte: “Wir haben uns heute vor dem UN-Büro versammelt, um die Einhaltung der Menschenrechte zu fordern und um das Massaker gestern in der Trauerhalle zu verurteilen. Wo bleiben da die Menschenrechte? Wo ist die UNO? Was unternimmt die Welt?”

Ein anderer fügte hinzu: “Wir wollen, dass ein internationales und unabhängiges Komitee diese Verbrechen des saudi-arabischen Angreifers untersucht. Sie haben gegenüber dem jemenitischen Volk Verbrechen begangen und das schlimmste Verbrechen, war das Bombardement der Trauerhalle.”

#UNSG Ban Ki-moon condemns the attack in #Yemen, says any deliberate attack against civilians utterly unacceptable https://t.co/KIPu2NIyRY

— UN Spokesperson (@UN_Spokesperson) 9. Oktober 2016

Bei dem Luftangriff starben mindestens 140 Menschen. In dem Gebäude fand eine Trauerfeier für den Vater eines Ministers der Huthi-Rebellen statt.

Die US-Regierung will die Zusammenarbeit mit ihrem Verbündeten Saudi-Arabien nun überprüfen. Es handele sich nicht um einen Blanko-Scheck, so der Nationale Sicherheitsrat.

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