Irans Präsident Hassan Ruhani zu Donald Trumps Drohung: "Trumps Gerede ist heiße Luft"

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Der iranische Präsident Hassan Ruhani hat auf Ankündigungen des designierten US-Präsidenten Donald Trump, das Atomabkommen mit seinem Land aufzukündigen, gelassen…

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Der iranische Präsident Hassan Ruhani hat auf Ankündigungen des designierten US-Präsidenten Donald Trump, das Atomabkommen mit seinem Land aufzukündigen, gelassen reagiert. Auch eine Neuverhandlung des Atomabkommens sei unsinnig.

Zuvor hatte Trump die 2015 ausgehandelte Vereinbarung als den “schlechtesten Deal jemals” bezeichnet und mit ihrer Abschaffung gedroht.

Auf einer Pressekonferenz in Teheran sagte Ruhani:
“Trumps Gerede sind hauptsächlich heiße Luft. Ich halte es für unwahrscheinlich, dass wirklich etwas passiert, wenn er ins Weiße Haus kommt, denn es ist kein bilaterales Abkommen, es ist also nicht seine Sache, es zu befürworten oder abzulehnen.”

Diese Ansicht teilt auch der scheidende US-Außenminister John Kerry, es handele sich um ein international anerkanntes, multilaterales Abkommen:

“All unsere Verbündeten die mit uns zusammen verhandelt haben, werden zusammen kommen und Russland, China, Deutschland, Frankreich und Großbritannien werden sagen: Das ist ein gutes Abkommen, wir werden es aufrecht erhalten und Iran und der alle anderen werden es behalten, so dass wir als Außenseiter dastehen. Wir haben damit unsere eigene Glaubwürdigkeit möglicherweise irreversibel verletzt.”

Die Vereinbarung, ein Ergebnis jahrelanger, intensiver Verhandlungen zwischen den USA, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, China, Russland und dem Iran, sieht vor, dass das Land sein Atomprogramm zurückschraubt. Damit sollen die anderen Mächte überzeugt werden, dass der Iran keine Atomwaffen entwickeln will. Im Gegenzug haben die ausländischen Mächte ihre Sanktionen gegen den Iran seit Januar 2016 aufgehoben.

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