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Vor Abstimmung im britischen Unterhaus: Schottischer Widerstand gegen Brexit-Antrag

Vor Abstimmung im britischen Unterhaus: Schottischer Widerstand gegen Brexit-Antrag
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Mit klarer Mehrheit haben sich die Abgeordneten des schottischen Parlaments gegen die Pläne der britischen Regierung ausgesprochen, im März den Brexit in Brüssel zu beantragen.

In einer symbolischen Abstimmung votierten 90 Parlamentarier für einen Antrag der schottischen Regionalregierung von Regierungschefin Nicola Sturgeon. Es gab keine Enthaltungen und 34 Gegenstimmen.

Beim Brexit-Referendum im Juni 2016 hatten sich 62 Prozent der Schotten für einen Verbleib in der EU ausgesprochen, während England und Wales knapp für den Brexit votierten.

Der EU-Austritt ließ auch die Debatte über eine Unabhängigkeit Schottlands von Großbritannien wieder aufleben. Sturgeon drohte mit einem erneuten Referendum, sollte London keine Zugeständnisse machen. Bei einer Volksabstimmung 2014 waren die Befürworter einer schottischen Unabhängigkeit nur knapp gescheitert.

Die Regionalregierung fordert einen Sonderstatus, einen Verbleib im europäischen Binnenmarkt und mehr Kompetenzen.