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Gekommen, um zu gehen: Jetzt gibt auch Trumps Kandidat fürs Arbeitsministerium auf

Gekommen, um zu gehen: Jetzt gibt auch Trumps Kandidat fürs Arbeitsministerium auf
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Von  mit DPA/Reuters
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Andrew Puzder chancenlos im Senat

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Die Regierungsmannschaft von US-Präsident Donald Trump bröckelt weiter, noch bevor sie richtig Gestalt angenommen hat. Jetzt hat der Kandidat für den Posten des Arbeitsministers, Andrew Puzder, seine Kandidatur zurückgezogen.

Gegen Trumps Mann für das Arbeitsministerium hatte es Demonstrationen gegeben. Puzder, Chef einer Fastfood-Kette, ist gegen Mindestlohn und Regulierungen, und er beschäftigte selbst eine illegale Migrantin als Haushälterin. Außerdem erinnern sich Bürger, Politiker und Medien an alte Vorwürfe häuslicher Gewalt, die in den 1990er-Jahren ans Licht gekommen waren. Der Rückzug ist nur Formsache, denn selbst der republikanisch dominierte Senat hätte Puzder wohl nicht bestätigt. Bis zu zwölf republikanische Senatoren wollen ihm die Gefolgschaft verweigern, vier gelten als sicher, berichtete der Sender CNN am Mittwoch. Er wäre der erste von Trumps Kandidaten gewesen, der im Senat durchgefallen wäre.

Zuvor war bereits Trumps Sicherheitsberater Michael Flynn zurückgetreten. Ihm werden möglicherweise illegale Gespräche mit Russlands Botschafter vorgeworfen.

Demokraten fordern Untersuchung

“Es muss eine unabhängige und transparente Untersuchung geben”, forderte Charles Schumer, Minderheitsführer der Demokraten im US-Senat. “Das Weiße Haus wusste schon seit Wochen, dass General Flynn den Vizepräsidenten getäuscht hat und dass die Gespräche mit Russlands Regierung über Sanktionen unsere nationale Sicherheit bedrohen könnten, weil Flynn erpressbar war.”

Flynn könnte nicht der Einzige sein, der zweifelhafte Kontakte zu Russland unterhalten hat. Nach Recherchen der New York Times sollen Mitglieder von Trumps Wahlkampfteam mit russischen Geheimdienstleuten in Kontakt gestanden sein.

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