100.000 Menschen am Verhungern

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Von Euronews
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Im Bürgerkriegsland Südsudan sind an die 100.000 Menschen vom Hungertod bedroht

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Im Bürgerkriegsland Südsudan sind in diesem Jahr UN-Angaben zufolge etwa 100.000 Menschen unmittelbar vom Hungertod bedroht. Rund fünf Millionen Menschen benötigen Nahrungsmittelhilfe.
Eine Vertriebene sagt: “Wir haben nicht genug zu essen. Wir sind im Krieg. Wir haben viele Probleme. Aber jetzt brauchen wir erst einmal etwas zu essen, um unsere Probleme zu lösen.”

1,4 Millionen Kinder in #Afrika und #Jemen vom Hungertod bedroht. Mithelfen ► https://t.co/M6VyXoNiWl#uiforunicef#help#SouthSudan#UNICEFpic.twitter.com/G5yutelpqu

— UI for UNICEF (@UIforUNICEF) 22. Februar 2017

George Fominyen vom World Food Programme meint: “Die Menschen essen Wasserlilien, Wurzeln, Algen. Sie essen höchstens einmal am Tag. Sie leben unter harten Bedingungen.” In diesem Jungen lebt trotz allem die Kreativität. Er hat sich sein eigenes Flugzeug gebaut. Fominyen hat das Bild auf seinem Twitter-Account gepostet:

As aircraft bringing aid fly into Thonyor, in Leer County, this boy displayed his creativity with plane of his own. #SouthSudanpic.twitter.com/c27psJd9NT

— George E. Fominyen (@gefsoutlook) 26 février 2017

Hunderttausende sind seit einem erneuten Ausbruch der Kämpfe im vergangenen Juli ins Ausland geflohen. Rund zwei Millionen Menschen sind im eigenen Land auf der Flucht. Die Vereinten Nationen haben im Nachbarland Uganda ein neues Lager für bis zu 110.000 Flüchtlinge errichtet.

Hunderttausende sind seit einem erneuten Ausbruch der Kämpfe im vergangenen Juli ins Ausland geflohen. Rund zwei Millionen Menschen haben in anderen Landesteilen Schutz gesucht.

Der Südsudan ist inzwischen nach Syrien und Afghanistan von der drittgrößten Flüchtlingskrise weltweit betroffen. Etwa 700.000 südsudanesische Flüchtlinge haben im Nachbarland Uganda Schutz gefunden. Jeweils mehr als 300.000 sind nach Äthiopien und in den Sudan geflohen, etwa 100.000 nach Kenia.

Looming famines in 4 countries pose an unprecedented challenge#FacingFaminehttps://t.co/s7xELqj0VF

— World Food Programme (@WFP) 27 février 2017

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