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Blutige Woche in Afghanistan: Selbstmordanschlag auf Trauernde

Blutige Woche in Afghanistan: Selbstmordanschlag auf Trauernde
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Von Kirsten Ripper mit DPA, REUTERS, APTN
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In Afghanistan haben offenbar Selbstmord-Attentäter unter den Teilnehmern einer Trauerfeier ein weiteres Blutbad angerichtet. Mindestens 19 Menschen wurden getötet, viele weitere verletzt. Beerdigt wurde der Sohn eines hochrangigen Poltikers, der junge Mann war bei Protesten gegen die Regierung ums Leben gekommen.

Ein junger Mann in Kabul sagt, dass die Menschen nur verlangen, dass die Regierung sie beschützt, aber er hofft auch auf das Ausland:
“Wir wollen, dass die internationale Staatengemeinschaft Druck auf die Regierung ausübt: die UNO, Europa… damit diese Regierung zumindest für die Sicherheit der Afghanen sorgt. Die Leute wollen gar nichts anderes.”

Bei der Trauerfeier – zu der auch Ex-Außenminister Abdullah Abdullah gekommen war – explodierten kurz hintereinander drei Bomben. Am Mittwoch war ein mit Sprengstoff beladener LKW unweit der deutschen Botschaft in Kabul in die Luft gesprengt worden und hatte an die 100 Menchen getötet. Die vergangenen Tage waren die blutigsten in Afghanistan seit langem. In der Nähe des Anschlagsorts haben sich Angehörige der Opfer in Zelten niedergelassen, um weiter gegen die Gewalt im Land zu protestieren.

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