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Anti-Mafia-Razzia: 24 Verdächtige in ganz Europa festgenommen

Anti-Mafia-Razzia: 24 Verdächtige in ganz Europa festgenommen
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24 Festnahmen – das ist die Bilanz einer europaweiten Razzia gegen die italienische Mafiaorganisation Camorra. 14 der mutmaßlichen Mitglieder wurden in Spanien verhaftet, acht in Italien und zwei in Deutschland. Ihnen werden Drogenhandel und Geldwäsche vorgeworfen.

In Spanien wurden fast alle Verdächtigen in Barcelona festgesetzt, in Italien in der Hochburg der Camorra Neapel. Zu den beiden Festnahmen in Deutschland machte die Polizei bisher keine näheren Angaben. Die Verdächtigen sollen durch Drogenhandel verdientes Geld mithilfe eines riesigen Netzwerks an Firmen in ganz Europa gewaschen haben. Dazu nutzten sie zum Beispiel Spielhallen, Autovermietungen und Goldgeschäfte.

Die Camorra ist eine der ältesten und größten kriminellen Organisationen der Welt. Sie hat ihre Ursprünge in Italien. Mehrere Clans des Mafianetzwerks sollen gefährliche Aktivitäten mittlerweile nach Spanien verlegt haben. Wegen seiner Nähe zu Marokko, dem weltweit größten Hersteller von Haschisch, gilt Spanien als wichtigster Umschlagsplatz für Marihuana. Die engen Handelsbeziehungen zu Südamerika sorgen außerdem dafür, dass vielfach Kokain aus Kolumbien oder Peru über Spanien nach Europa gelangt.

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