Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.
Eilmeldung

Streit um Brigitte Macron: Alles transparent oder nix Neues?

Streit um Brigitte Macron: Alles transparent oder nix Neues?
Euronews logo
Schriftgrösse Aa Aa

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte versprochen, seiner Ehefrau eine offizielle Rolle als First Lady zu geben. Doch nach dem Sturm der Entrüstung, die ein angekündigtes Extrabudget für Brigitte Macron ausgelöst hatte, machte der Staatschef einen Rückzieher – auch wenn die Rolle jetzt offiziell in einer “Transparenz-Charta” definiert ist.

Danach hat die Première Dame offiziell zwei Mitarbeiter, die anfallenden Ausgaben werden über den Elysée-Palast und das Budget des Präsidenten abgerechnet. In der französischen Presse heißt es, Brigitte Macron habe in Wahrheit zwischen 5 und 10 Mitarbeiter – und die neu definierte Rolle definiere eigentlich nichts anderes als das, was ihre Vorgängerinnen auch getan hätten.
Sie beantworte jeden Tag 200 Briefe, erklärte ein Sprecher.
Zu Beginn von Macrons Amtszeit erfreute sich Brigitte Macron besonderer Beliebtheit – mittlerweile kann auch die First Lady die schlechten Umfragewerte des Präsidenten nicht verbessern. Gegen ein Extrabudget für sie hatten sich im Internet mehr als 300.000 Franzosen ausgesprochen.