Sprengsatz in St. Petersburger Supermarkt

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Von Andrea Büring mit dpa, reuters
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Erneut wurde die zweitgrößte Stadt Russlands Tatort eines Anschlags.

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In einem Supermarkt in St. Petersburg ist ein Sprengsatz hochgegangen. Mindestens zehn Kunden wurden verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht. Ermittlungen wegen versuchten Mordes wurden eingeleitet.

Ersten Erkenntnissen zufolge handelte es sich um eine selbstgebaute Bombe mit einer Sprengkraft von 200 Gramm Dynamit. Diese habe sich laut örtlichen Medien in einem Schließfach befunden, wo die Supermarktkunden ihre Taschen verstauen.

Das Motiv ist weiter unklar. Im April waren bei einem islamistisch motivierten Anschlag auf eine U-Bahn in der zweitgrößten russischen Stadt 15 Menschen getötet worden.

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