Zwischen EU und Katalonien - Pedro Sánchez (46) im Dilemma?

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Von Francisco Fuentes mit dpa
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Er fühle sich vor allem der EU verpflichtet, erklärte Pedro Sánchez im Parlament. Und der Regierungschef von Katalonien will sobald wie möglich mit dem neuen Ministerpräsidenten sprechen.

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Spätestens am Mittwoch will Spaniens neuer Ministerpräsident Pedro Sánchez seine Regierungsmannschaft vorstellen. Die größte Herausforderung für den Sozialisten ist der Konflikt mit Katalonien. Der 46-jährige Sanchez ist der erste Regierungschef in Spanien, der durch ein Misstrauensvotum an die Macht kommt. Er erklärte im Parlament:

"Ich fühle mich für das Land vor allem der Europäischen Union verpflichtet. Deshalb wollen wir auch den bereits von diesem Parlament verabschiedeten Haushalt beibehalten, über den der Senat noch abstimmen muss."

Eine Sprecherin der Sozialisten sagte am Sonntag, es werde ein sozialistisches Minderheitskabinett - ohne Minister der linken PODEMOS.

In Barcelona forderte der katalanische Regierungschef Quim Torra den spanischen Ministerpräsidenten zum Dialog auf.

Torra erklärte: "Lassen Sie uns reden, lassen Sie uns etwas wagen, indem wir uns an einen Tisch setzen und von Regierung zu Regierung miteinander sprechen, damit die aktuelle Situation sobald wie möglich beendet werde.

Mit der Amtseinführung der neuen Regionalregierung von Katalonien endet die Zwangsverwaltung der Zentralregierung in Madrid - der Streit um die katalanische Unabhängigkeit ist aber nicht beendet.

Journalist • Kirsten Ripper

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