Spanien war am Sonntag erneut Schauplatz von Protesten der venezolanischen Diaspora. Im Zentrum Madrids versammelten sich Hunderte bereits den zweiten Tag in Folge. Die Demonstrierenden stellten sich hinter die US-Operation gegen Präsident Nicolás Maduro und unterstützten die Führungspersönlichkeiten der venezolanischen Opposition. Die Stimmung war ruhiger als am Vorabend. Fahnen füllten den Platz, Menschen sangen die Nationalhymne und tanzten.
Die Menge skandierte Parolen für María Corina Machado und Edmundo González und lehnte eine politische Rolle für Delcy Rodríguez ab. Die Kundgebung folgte auf einen Tag mit gespaltenen Demonstrationen in ganz Spanien. Am Morgen demonstrierten einige Gruppen gegen die US-Beteiligung in Caracas.
In Spanien lebt eine der größten venezolanischen Gemeinschaften Europas. Viele kamen in den vergangenen Jahren, weil sich die Lage in ihrer Heimat verschlechterte. Offiziellen Zahlen zufolge umfasst die Gemeinschaft rund 400.000 Menschen.