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Italiens Innenminister und 224 Migranten: "Fahrt doch nach Holland"

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Symbolbilde Copyright Karpov / SOS Mediterranee/Handout via REUTERS
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Von Michele Carlino
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Italiens Regierung meint, die Niederlande sollten die mehr als 200 geretteten Geflüchteten vom Schiffe der NGO Lifeline aufnehmen.

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Die private Seenotrettungshilfe aus Dresden Mission Lifeline hat mehr als 200 Flüchtlinge und Migranten aus dem Mittelmeer gefischt und bittet um Aufnahme in Italien.

Der italienische Innenminister von der rechtspopulistischen Lega spricht von einer Kraftprobe der Organisation. "Auf wen hören Sie? Auf die italienischen Behörden? Auf die libyschen Behörden? Ich weiß nicht, wieviel Ihnen diese Fracht einbringt, bringen Sie sie nach Holland, Ihr Schiff verkehrt unter niederländischer Flagge, perfekt. Ich glaube, Holland versteht ihre Großzügigkeit und ihre Güte, fahren Sie einfach weiter..."

Auch der italienische Verkehrsminister Danilo Toninelli von der linkspopulistischen 5-Sterne-Bewegung sprach sich für die Weiterreise des Hilfsschiffes in die Niederlande aus. Die NGO habe gegen die geltenden Regeln verstoßen.

Journalist • Kirsten Ripper

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