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Etwa 1.000 Franco-Anhänger demonstrieren bei Madrid: 10 Fotos

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Etwa 1.000 Franco-Anhänger demonstrieren bei Madrid: 10 Fotos

Etwa 1.000 Franco-Anhänger demonstrieren bei Madrid: 10 Fotos
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REUTERS/Javier Barbancho
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Etwa 50 Kilometer von der Hauptstadt Madrid entfernt in der Valle de los Caídos - dem Tal der Gefallenen - in San Lorenzo El Escorial haben etwa 1.000 Anhänger des Diktators Franco an diesem Sonntag demonstriert.

1959 hatte General Franco persönlich das "Tal der Gefallenen" als Gedenkstätte eingeweiht. Nach seinem Tod wurde er dort bestattet. Bis heute ehren dort Ewig Gestrige den Diktator.

Die Protestierenden richteten sich an diesem Sonntag gegen die sozialistische Regierung von Pedro Sanchez und deren Projekt, die sterblichen Überreste des Diktators Francisco Franco umzubetten und im Tal der Gefallenen eine Gedenkstätte für die Opfer der faschistischen Diktatur einzurichten.

Die seit dem 7. Juni 2018 amtierende sozialistische Regierung versucht, die faschistische Diktatur von Francisco Franco, der bis 1977 in Spanien an der Macht war, aufzuarbeiten. Dafür will sie auch eine sogenannte Wahrheitskommission einrichten, dabei geht es vor allem darum, den Opfern zu ihrem Recht zu verhelfen.

Etwa 250.000 Besucher kommen pro Jahr in das Tal der Gefallenen bei Madrid- wieviele davon tatsächlich noch immer Anhänger des Diktators Francisco Franco sind, ist nicht klar.

An diesem Sonntag waren dort diese Leute zu sehen, die mit faschistischem Gruß ihre Unterstützung für den Diktator zur Schau stellten.

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Im Tal der GefallenenREUTERS/Javier Barbancho

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Hunderttausende kommen jedes JahrREUTERS/Javier Barbancho

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San Lorenzo de El Escorial,REUTERS/Javier Barbancho

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Der faschistische GrußREUTERS/Javier Barbancho

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Gegen die sozialistische Regierung in MadridREUTERS/Javier Barbancho

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Glorifizierung der DiktaturREUTERS/Javier Barbancho

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Schlangestehen vor der GedenkstätteREUTERS/Javier Barbancho

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In nationalistischen Farben gekleidetREUTERS/Javier Barbancho

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Nationalistische Lieder wurden gesungenREUTERS/Javier Barbancho

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Einige nahmen ihre Kinder mitREUTERS/Javier Barbancho