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"Kein Witz": Kalaschnikow will Elektro-Auto bauen

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"Kein Witz": Kalaschnikow will Elektro-Auto bauen

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Der russische Waffenhersteller Kalaschnikow will im Geschäft mit Elektrofahrzeugen dem amerikanischen Vorreiter Tesla Konkurrenz machen.

"Das ist überhaupt kein Witz. Wir stehen dazu", sagte der Pressesprecher des Konzerns am Freitag in Moskau.

Zuvor hatte Kalaschnikow in der russischen Hauptstadt einen Prototypen seines "elektrischen Supercars" im Stil des sowjetischen Isch-21252 Kombi aus den 70er Jahren präsentiert und in sozialen Netzwerken für Spott gesorgt.

Bei der Entwicklung des hellblauen CV-1 seien die Hersteller von den Erfahrungen der Weltmarktführer inspiriert worden, teilte Kalaschnikow der Agentur Ria Nowosti zufolge mit.

Man wolle in Zukunft in einer Reihe etwa mit dem kalifornischen Unternehmen Tesla des Milliardärs Elon Musk stehen und ihm Konkurrenz machen, hieß es.

Nach Konzernangaben kann das russische Elektroauto mit einer Ladung bis zu 350 Kilometer weit fahren und innerhalb von 6 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen.

Zudem wolle der Waffenhersteller auch Elektromotorräder produzieren.

Der Konzern mit Sitz in Ischewsk, rund 1000 Kilometer östlich von Moskau, ist weltweit bekannt für sein Sturmgewehr mit dem gekrümmten Magazin.

Das Gewehr AK-47 und seine Folgemodelle wurden mehr als 100 Millionen Mal hergestellt. 2016 kündigte Kalaschnikow auch eine eigene Modelinie an.