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Australien: Migranten in krokodilreichem Wald verschwunden

Australien: Migranten in krokodilreichem Wald verschwunden
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Die australischen Grenzschutzbehörden suchen in krokodilverseuchten Mangrovenwäldern nach etwa 30 Schiffbrüchigen.

Medienberichten zufolge fanden Fischer am Sonntag ein verlassenes Fischerboot an der Mündung des Daintree-Flusses im nördlichen Queensland.

Um wen es sich bei den Vermissten handelt, war noch unklar. Es könnte sich um die Besatzung eines illegalen Fischerboots oder um Migranten handeln, hieß es in örtlichen Medien.

11 Menschen seien in Gewahrsam, nach etwa 30 werde noch gesucht, teilte die Grenzpolizei ABF mit, ohne weitere Details zu nennen.

Die Bürgermeisterin der Gemeinde Douglas, Julia Leu, warnte im Lokalfernsehen vor den Gefahren durch die Krokodile.

Verteidigungsindustrieminister Steve Ciobo sagte, Australien sollte die mutmaßlichen Migranten ausweisen, sobald sie alle gefunden worden sind.

Queensland ist auf dem Seeweg von Papua Neuguinea und Indonesien aus gut zu erreichen. Australien weist alle Migranten, die per Boot ankommen, zurück. Nach Angaben der ABF erreichten seit 2014 keine illegalen Migranten Australien auf dem Seeweg.