Schweden: Geheimdienst warnt vor Cyberangriffen

Steckt hinter den Cyberangriffen in Schweden eine ausländische Macht?
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Von Euronews mit dpa, AP
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Der schwedische Geheimdienst warnt: "Ausländische Mächte" könnten über das Internet Einfluss auf die bevorstehenden Parlamentswahlen nehmen. 40 Prozent sogenannter Bots würden die rechtsgerichteten Schwedendemokraten unterstützen.

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In Schweden warnt der Geheimdienst vor den anstehenden Parlamentswahlen vor Desinformation im Internet. So hat einer staatlichen Studie zufolge die Zahl automatisierter Twitter-Konten vor der Wahl am kommenden Sonntag zugenommen. 40 Prozent der sogenannten Bots würden eher die rechtsgerichteten Schwedendemokraten unterstützen. Twitter-Nutzer "könnten dazu gebracht werden, zu glauben, dass dieser Inhalt breiter akzeptiert wird oder stärker Mainstream ist, als er tatsächlich ist."

Der Geheimdienst spricht in einer Mitteilung von Versuchen, das Vertrauen in den Wahlprozess und die Demokratie zu schädigen. Wer hinter den Attacken steht, sei schwer zu ermitteln. Es habe keine größeren Angriffe gegeben, die man einer ausländischen Macht zuschreiben könne. Es gebe aber Beispiele für die Bereitschaft ausländischer Mächte, zu polarisieren und Spaltungen zu verursachen, indem Schweden in einem schlechten Licht dargestellt wird", so der Geheimdienst. Ein Beispiel sei die Berichterstattung russischer Medien über die Autobrände in Schweden.

Mitteilung des schwedischen Geheimdienstes
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