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Renzo Pianos Brücke für Genua soll 1000 Jahre halten

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Renzo Pianos Brücke für Genua soll 1000 Jahre halten

Renzo Pianos Brücke für Genua soll 1000 Jahre halten
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Nach dem Brückeneinsturz in Genua mit 43 Toten geht die Suche nach den Verantwortlichen weiter. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen den Autobahnbetreiber sowie 20 weitere Personen eingeleitet. Der Vorwurf lautet unter anderem auf mehrfache fahrlässige Tötung im Straßenverkehr.

Ungewiss ist derweil die Zukunft für viele Anwohner des von dem Einsturz betroffenen Stadtteils. Für den Abbau der Brückenreste müssen einige darunterliegende Häuser abgerissen werden.

Genuas Bürgermeister Marco Bucci hat einen internationalen Wettbewerb für den Wiederaufbau der Gebäude versprochen. Man wolle die Tragödie in eine große Chance für Genua verwandeln. Am Ende werde die Stadt noch schöner sein als vorher.

Auch die Autobahnbrücke soll als "Ort der Erinnerung" wieder auferstehen - dank Stararchtitekt Renzo Piano. Aus Stahl soll sie sein und "1000 Jahre halten", wie der Architekt bei der Vorstellung seiner Pläne in der norditalienischen Hafenstadt erklärte.

Außerdem solle das Bauwerk weiß werden, mit Lampen fürs jedes der Opfer.

"Es wird eine nüchterne Brücke sein",so Piano, "sicher und leicht zu warten, im Einklang mit dem Charakter der Bewohner Genuas."

Zu einem Minieklat kam es am Ende der Vorstellung; Giovanni Castellucci, Chef der Firma Autostrade, riss aus Versehen das Miniaturmodell um. Hoffentlich kein schlechtes Omen.