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Maaßen Affäre: Empörung bei Oppositionsparteien, Medien und sozialen Netzwerken

Maaßen Affäre: Empörung bei Oppositionsparteien, Medien und sozialen Netzwerken
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Hans-Georg Maaßen hat seinen Posten als Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutz verloren und wird nun Staatssekretär im Bundesinnenministerium.

Neben einer Gehaltserhöhung bedeutet dies ein größeres Mitspracherecht bei inländischen Angelegenheiten.

Maaßens Beförderung wurde von den Oppositionsparteien als ein Kompromiss zwischen der CDU, Horst Seehofer, der Maaßen unterstützte, und der SPD gesehen.

Viele SPD-Politiker sind jedoch über den Aushang des gestrigen Treffens verärgert.

Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Ralf Stegner ist über die Entscheidung empört. Nach SPD-Generalsektretär Lars Klingbeil sei Maaßens Beförderung eine sehr merkwürdige Entscheidung, die viele Fragen aufwerfe.

Grünen-Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckhardt sprach von einer "unglaubliche Mauschelei". Statt für Illoyalität und Kuscheln mit der AfD bestraft zu werden, werde er belohnt.

Ähnlich kritisch sind die Reaktionen in den Medien und sozialen Netzwerken gegenüber Maaßens neuem Posten.