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Proteste gegen russische Rentenreform dauern an

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Erneut sind in Moskau zahlreiche Menschen gegen eine geplante Rentenreform auf die Straße gegangen. Sie sieht vor, das Renteneintrittsalter um fünf Jahre anzuheben. Männer müssen dann bis 65 und Frauen bis 60 Jahre arbeiten. Allerdings beträgt die Lebenserwartung für Männer gerade mal 66 Jahre, bei den Frauen sind 77.

Ein junger Mann und Teilnehmer an der Demonstration erklärt: "Wir sind gegen die Rentenreform, weil sie unfair ist. Vielleicht wird es uns nicht gleich betreffen, aber unsere Eltern, und sie sind das Wichtigste."

"Ich hier zum Schutz der Jugend. Sie hat heutzutage ein schweres Leben. Sie hat weder eine feste Arbeit noch ein gutes Gehalt. Deswegen bin ich hier", sagt die Rentnerin.

Die russische Regierung hatte die Reformpläne erstmals während der Fußball-Weltmeisterschaft im Juni vorgestellt, viele Russen hatten darauf mit Empörung reagiert. Zu den Protesten hatte die Kommunistische Partei aufgerufen.