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Löw reist zu Arsenal - und darf Özil nicht sehen

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Löw reist zu Arsenal - und darf Özil nicht sehen

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Action Images via Reuters/Lee Smith
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Der Trainer der deutschen Nationalmannschaft Joachim Löw hat nach der Gala, bei der der beste Fußballer der Welt bekanntgegeben wurde, den FC Arsenal besucht. Dort wollte Löw auch den aus der deuttschen Elf zurückgetretenen Mesut Özil treffen. Doch - wie mehrere Medien an diesem Mittwoch melden - konnte der Coach Özil nicht sehen. Arsenal-Trainer Unai Emery habe verboten, dass Löw und der mitgereiste Teammanager Oliver Bierhoff beim Regenerationstraining am Montag auf dem Vereinsgelände zuschauen durften.

"Wir hätten uns gerne mit Mesut unterhalten. Aber wir müssen akzeptieren, dass er momentan das Gespräch mit uns nicht haben will", sagte Bierhoff laut "Bild". Löw hat sich im Besucherzentrum des Premier-League-Clubs mit Torwart Bernd Leno und Shkodran Mustafi unterhalten. Mit Per Mertesacker, dem Jugendleiter von Arsenal, sollen Löw und Bierhoff auf dem Gelände zusammen Mittag gegessen haben.

Özil-Berater Erkut Sögüt wollte laut FAZ auf diese Berchte nicht reagieren.

Seit dem Rücktritt von Mesut Özil aus der Nationalmannschaft hat Joachim Löw mehrmals versucht, mit ihm zu telefonieren - bisher offenbar vergeblich. Der Deutsche Fußball Bund - auch Löw und Bierhoff - waren für den Umgang mit dem Arsenal-Star nach dem Treffen mit dem türkischen Präsidenten kritisiert worden.

Vor seinem Deutschland Besuch sprach Recep Tayyip Erdogan über das umstrittene Foto mit Mesut Özil. Wer ein solches Treffen verurteile, den bedaure er, sagte Erdogan in einem Interview.

Gleichzeitig sind die Türkei und Deutschland die einzigen verbleidenden Bewerber um die Austragung der EM 2024. Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan - früher selbst Fußballer - sagte im Gespräche mit der Funke Mediengruppe, er denke, dass sein Land alle Voraussetzungen für eine Austragung der EM erfüllt habe und den Zuschlag erhalten sollte. Er erwarte von der UEFA eine "faire Beurteilung". Die UEFA hat beklagt, dass es in der türkischen Bewerbung keinen Aktionsplan zum Thema Menschenrechte gebe.