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Ronaldo weist Vergewaltigungs-Vorwurf zurück

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Normalerweise macht Cristiano Ronaldo mit seinen fußballerischen Fähigkeiten von sich reden, jetzt sorgt er mit einem gegen ihn gerichteten Vergewaltigungsvorwurf für Schlagzeilen.

Die Amerikanerin Kathryn Mayorga sagt im "Spiegel", er habe sie 2009 in Las Vergas vergewaltigt.

Erst durch die #MeToo-Bewegung habe sie sich getraut, an die Öffentlichkeit zu gehen, so ihr Anwalt Leslie Stovall.

"Die MeToo-Bewegung und die Frauen, die sexuellen Missbrauch öffentlich gemacht haben, haben Kathryn Mut gegeben. Das hat es ihr ermöglicht, an die Öffentlichkeit zu gehen."

Ronaldo wies die Anschuldigungen zurück.

Bei Twitter und Facebook schrieb er, Vergewaltigung sei ein abscheuliches Verbrechen und gehe gegen alles, woran er glaube.

Er sei so entschlossen wie möglich, seinen Namen zu säubern, betonte der Stürmer von Juventus Turin.

Ronaldo schrieb weiter, er weigere sich, einem Medienspektakel Nahrung zu geben, das Menschen auf seine Kosten veranstalten würden.

Die Polizei von Las Vegas hatte am Montag mitgeteilt, sie habe am 13. Juni 2009 einen Notruf wegen eines sexuellen Übergriffs erhalten.

Der Fall sei im September 2018 mit Informationen des Opfers wieder aufgenommen worden.

Mayorga hatte sich einige Monate nach der mutmaßlichen Vergewaltigung außergerichtlich mit Ronaldo-Vertretern auf eine Zahlung von 375.000 Dollar geeinigt.

Sie musste sich zudem verpflichten, nicht öffentlich über den Vorfall zu sprechen.

Mayorgas Anwalt sagt, die Einigung sei ungültig.

Die Anklage gegen Ronaldo (PDF-Dokument)