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Soldaten bewachen Schildkröten

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Am Strand von Mexikos Bundesstaat Oaxaca südlich von Acapulco gibt es jedes Jahr mehrmals ein großes Ereignis: die Meeresschildkröten kommen zum Eier-Ablegen. Tausende der bedrohten Art der Oliv-Bastardschildkröte (Lepidochelys olivacea), auch Pazifische Bastardschildkröte genannt, kehren hierher zurück.

Für die Weibchen ist das Eierlegen sehr anstrengend.

Mittlerweile werden sie sogar vom Militär geschützt. Marinesoldaten halten Wache, dass niemand die Tiere stört.

Die mexikanische Regierung versucht mit einem Meeresschildkröten-Schutzprogramm die Art, die auf der Roten Liste der bedrohten Arten steht, vor dem Aussterben zu retten.

Die größten Feinde der Meeresschildkröten sind der Mensch und der Müll.

Wenn eine Schildkröte sich in einem Fischernetz oder in einer Plastiktüte mit den Beinen verfängt, kann das bedeuten, dass sie gelähmt ist, ein Bein verliert oder stirbt, erklärt die zuständige Biologin Erika Peralta Buendia.

Tapfer kämpfen sich die Neugeborenen ins Wasser.

Das Schutzprogramm hat auch zum Ziel, die lokale Bevölkerung über die Tiere zu informieren, damit die Schildkröten nicht mehr wegen ihres Fleisches und ihres Panzers getötet werden.

Die Marine schützt die Schildkröten.