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Hurrikan "Michael" verwüstet US-Südostküste

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Hurrikan "Michael" verwüstet US-Südostküste

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Mit tödlicher Zerstörungskraft hat Hurrikan "Michael" die Südostküste der USA großflächig verwüstet. Einzelne Ortschaften wurden in weiten Teilen zerstört, Häuser stürzten ein, Bäume knickten reihenweise um.

Hunderttausende Menschen waren ohne Strom. Die Zahl der Todesopfer durch den schweren Sturm ist auf mindestens sechs gestiegen.

Befürchtet wird, dass Rettungskräfte in den Trümmern weitere Tote finden. Der Sturm ist in der Nähe des Ortes Mexico Beach in Florida auf Land getroffen, mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 Kilometern pro Stunde.

"Es ist wirklich verheerend. Alle die wir kennen haben ihr Haus verloren. Alle. Und ihre Jobs".

"Wurden sie evakuiert"?

"Nein wir sind zu Hause geblieben".

Nach Angaben des Nationalen Wetterdienstes war es der stärkste Hurrikan, der die Region seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1851 getroffen hat.

"Ein Fenster ist zerbrochen. Wir haben die Fenster vorher vernagelt, um uns gegen das Wetter zu schützen. Dann fing das ganze Haus an stark zu wackeln. Wir haben ein Fenster wieder geöffnet, um die Luft durchzulassen. Das hat uns gerettet, der Druck musste irgendwohin".

Das Nationale Hurrikan-Zentrum hatte vor meterhohen Sturmfluten gewarnt. Bereits im September hatte Tropensturm "Florence" die Südostküste der USA getroffen und vor allem in North und South Carolina schwere Überschwemmungen verursacht. Mehrere Dutzend Menschen kamen ums Leben.