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Strom weg: Portugal kämpft mit den Sturmschäden

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Strom weg: Portugal kämpft mit den Sturmschäden

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In Portugal versuchen die Techniker des Energieunternehmens EDP fieberhaft, nach dem Durchzug des Wirbelsturms „Leslie" die Stromversorgung wiederherzustellen. In rund 100.000 Haushalten gab es keine Elektrizität, insbesondere im Raum Coimbra sei die Lage besorgniserregend, hieß es seitens der Unternehmens. Zwei Umspannwerke, die diese Region normalerweise versorgen, waren durch das Unwetter beschädigt worden.

Wie lange es dauern wird, die Schäden zu beheben und die Stromzufuhr wieder vollständig herzustellen, vermochte EDP nicht einzuschätzen.

„Es war furchtbar", sagt eine Frau. „So etwas habe ich noch nie gesehen. Gegenstände wirbelten durch die Luft, Unrat aus den Mülltonnen hinter dem Hotel flog herum."

Die höchsten Windgeschwindigkeiten wurden im Küstenort Figueira da Foz gemessen, hier fegten Böen mit bis zu 176 Kilometer pro Stunde über Land und Meer. In der Region bleiben zu Wochenbeginn die Schulen und weitere Bildungseinrichtungen geschlossen.

Der Sturm zog in Richtung Osten nach Spanien weiter, die Behörden riefen die Bevölkerung zur Vorsicht auf - das galt besonders für die Menschen in den Regionen Extremadura sowie Kastilien und León.