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Rio de Janeiro: Tödlicher Erdrutsch verwüstet Favela

Ein Erdrutsch hat ein Armenviertel in der Nähe der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro verwüstet. Die Schlamm- und Geröllmassen walzten mitten in der Nacht einen Abhang herunter. Über ein Dutzend Bewohner wurden getötet, elf Menschen erlitten Verletzungen. Medien berichteten, unter den Toten seien auch mehrere Kinder.

Das Erdreich in der Region Niteroi im Bundesstaat Rio de Janeiro war nach tagelangen, teils sintflutartigen Regenfällen aufgeweicht. Viele der Gebäude waren laut Medienberichten ohne Baugenehmigung errichtet worden. Nach Angaben des örtlichen Katastrophenschutzes galt in der Region erhöhte Alarmbereitschaft nach dem Starkregen.

Unklar ist, ob es vor Ort konkrete Warnungen gab. Der für den Zivilschutz in dem Ort zuständige Roberto Robadey sagte einem Radiosender, es habe keinen Sirenenalarm gegeben.

Ein Vertreter der Bewohner sagte der Zeitung "O Globo», 2016 habe es in dem Ort schon einmal einen Erdrutsch gegeben, der sieben Wohnhäuser und ein Restaurant unter sich begraben habe.

Im Jahr 2010 gab es in einer nahe gelegenen Favela bei einem Erdrutsch nach einem Sturm 46 Tote.

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