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Erstes Gold für Nicht-Japaner beim Osaka Grand Slam

Erstes Gold für Nicht-Japaner beim Osaka Grand Slam
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Auch am zweiten Tag des Osaka Grand Slam in Japan feiern die Gastgeber Siege.

Angefangen hat das Turnier mit einem explosiven Osoto Gari des dreifachen Weltmeisters Ebinuma Masashi. Nicht zu übertreffen war allerdings die Leistung des 26-jährigen Japaners Shohei Ono. Der Olympiasieger warf in alle Richtungen – von Vorwärtstechniken bis hin zu Opferwürfen.

Und es wäre nicht Ono, wenn er nicht eine Darbietung seines Markenzeichen Uchi Mata abgeben würde. Nach einem beeindruckenden Finale konnte sich der zweifache Weltmeister an die Spitze setzten. Er schaffte es, sich souverän gegen seinen Landsmann durchzusetzen. Auf den Angriff von Ebinuma reagierte er, indem er ihn auf den Rücken drehte. Somit gewann der 26-Jährige die Goldmedaille und wurde zu unserem Mann des Tages.

Unsere Frau des Tages ist Jessica Klimkait. Dank einer gelungenen Judo-Darbietung gewann die 21-jährige Kanadierin ihren ersten Grand Slam Titel überhaupt. Durch den Einsatz mehrerer gelungener Dropping-Sode-Angriffe schaffte es die Kanadierin bis ins Finale. Sie war in Topform und dominierte alle ihre Kämpfe. Im Finale besiegte sie schließlich den Heimfavoriten Tamaoki Momo mit einer weiteren schnellen Wurftechnik. Die 21-Jährige ist die erste Nicht-Japanerin, die in diesem Turnier Gold gewonnen hat. Sie selbst war von ihrer Leistung absolut überwältigt.

In der Kategorie -63kg gewann Doi Masako mit einem taktischen Sieg gegen ihre Landsfrau Nabekura Nami, und sicherte sich somit ihren Platz auf dem Siegerpodest.

Der Japaner Sasaki Takeshi konnte sich gegen seinen Teamkollegen Kohara Kenia in der Kategorie -81 kg souverän durchsetzen. Somit gewann der 22-Jährige in seiner zweiten IJF Judo World Tour Gold.

In der Kategorie -70kg gewann die amtierende Weltmeisterin Arai Chizuru gegen die 27-jährige Anna Bernholm. Die Japanerin stoppte erfolgreich alle Angriffe ihrer schwedischen Gegnerin und gewann das 8 Gold für Japan.

Unser Wurf des Tages war der Ashi-Waza des Japaners Arata Tatsukawa. Nach dem ersten Angriff legte er seinen Gegner sofort gekonnt auf den Rücken. Ein perfektes Beispiel für die Judo-Philosophie: Minimaler Aufwand, maximale Effizienz.