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Russland fühlt sich von Ukraine provoziert

Russland fühlt sich von Ukraine provoziert
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Angesichts der ukrainisch-russischen Konfrontation an der Meerenge hat das russischen Außenministerium der Ukraine eine gezielte Provokation vorgeworfen. Man werde hart auf alle Versuche reagieren, Russlands Souveränität und Sicherheit zu untergraben. Außenminister Sergej Lawrow rief den Westen auf, die Ukraine zur Vernunft zu bringen.

Es sei möglich, dass die Ukraine diese Provokation geplant habe, sagte Lawrow. "Und niemand zweifelt daran, dass dies mit dem Wohlwollen und wahrscheinlich auch auf direkte Anweisung durch die höchste Führung geschehen ist. Womöglich haben sie auf zusätzlichen Nutzen durch diese Situation gehofft. Vor allem haben sie darauf gesetzt, dass sich die USA und Europa wie üblich rücksichtslos auf die Seite der Provokateure schlagen."

Dem russischen Geheimdienst FSB zufolge, ging die Feindseiligkeit vom ukrainischen Militär aus. Die beschlagnahmten ukrainischen Kriegsschiffe hätten zuerst ihre Kanonen auf die russischen Schiffe gerichtet. Die folgenden Warnschüsse, eine Aufforderung zum Stoppen, hätten sie missachtet.

Euronews-Reporterin Galina Polonskaya berichtet aus Moskau:

"Die ukrainischen Schiffe wurden nach Kertsch gebracht. Dem russischen Verteidigungsministerium zufolge sind militärische Drohnen im Einsatz über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer, um mögliche weitere Vorfälle zu verhindern. Und das russische Außenministerium hat inzwischen einen Vertreter der Ukraine einbestellt – angesichts der sogenannten provokativen Handlungen der ukrainischen Seite."

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