Erster Zug seit zehn Jahren fährt von Süd- nach Nordkorea

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Von Anne Fleischmann mit dpa
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Nach zehn Jahren fuhr am Freitag das erste Mal wieder ein Zug von Süd- nach Nordkorea. Dies geschah im Zuge der Annäherung der beiden koreanischen Staaten.

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Am Freitag fuhr das erste Mal seit zehn Jahren wieder ein Zug von Süd- nach Nordkorea. An Bord: Eisenbahnexperten, die in den nächsten drei Wochen zusammen mit Fachleuten aus Nordkorea den Zustand der Bahnstrecken prüfen sollen. Es ist eine Geste des guten Willens und der Annäherung, ermöglicht durch eine kurzfristige Aussetzung von UN-Sanktionen gegen Nordkorea.

Der letzte Zug fuhr Ende 2008. Nordkorea hatte die Zugverbindung zum Süden schon weniger als ein Jahr nach ihrer Wiederherstellung geschlossen, da die Spannungen zwischen den beiden koreanischen Staaten zunahmen.

Der südkoreanische Minister für Wiedervereinigung sagte, dieser Austausch sei nun der Anfang eines wichtigen Vorhabens: "Die südkoreanische Regierung wird gewissenhaft vorgehen, damit das von den Staats- und Regierungschefs vereinbarte Eisenbahnprojekt noch in diesem Jahr beginnen kann. Wir werden uns auch mit Ländern auseinandersetzen, die Bedenken äußern, sodass das interkoreanische Eisenbahnprojekt mit Unterstützung der internationalen Gemeinschaft durchgeführt wird. Durch diese Eisenbahn wird der Frieden auf der koreanischen Halbinsel gefestigt."

Zur Realisierung müssen die UN-Sanktionen gegen Nordkorea aber dauerhaft aufgehoben werden. Dies wird aber erst geschehen, sobald Nordkorea seine Atomwaffen und Raketen aufgibt.

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